Das Leben der Jasmin W.

Freitag, Februar 03, 2006

Es ist der Tag vieler Geburtstage

Ich gratuliere allen Geburtstagskindern, die da sind meine Mama, meine kleine Nichte Lotte (hat die kleene Lotte auch heute Geburtstag?) und eine ehemalige Komilitonin, der ich noch eine elektronische Geburtstagskarte schreiben muss. Sie hat ja noch zwei Stunden lang Geburtstag.

Gestern Abend war eigentlich Chor, aber unsere Chorleiterin (Uri Joy Song; Koreanerin(ich finde ihren Namen sehr schön)) zieht um. Somit fiel der Chor aus. Und da ich nichts vor hatte am Abend habe ich ihr meine Hilfe angeboten beim Klamotten in die Kisten packen. Das war sehr interessant und sehr gut: Arbeitszeit von 20.00 Uhr bis um 02:00 Uhr. Neben netten Gesprächen und einem Essen bei Mäcus haben sich einige Klischees bewahrheitet: Frauen haben viele Schuhe (ist das zu allgemein?). Ich weiß das ich viele Schuhe habe, aber wie bezeichnet man viel zu viele Schuhe. Eigentlich hat Gott uns zu wenig Füße gegeben. Traurig, dass man nur zwei Schuhe anziehen kann und nicht mehrere Paare auf einemmal. Dann würde man sich nicht so schuldig fühlen wenn einige Paare ungenutzt in der Ecke stehen.

Ansonsten sind mir gerade drei weitere Gedanken verloren gegangen, die ich noch mittteilen wollte. (Werde ich alt?)
Ahhh, einer kehrt gerade zurück. Ich hatt Uri mehrere male angeboten ihr zu helfen, und das ich das auch gerne tun würde. Irgendwann hat sie es dann auch angenommen (nicht das ich aufdringlich wurde) aber das war doch wieder typisch Mensch.
Wie oft sagen wir etwas, weil wir denken der andere erwartet das jetzt oder weil uns die höfliche Arschkriecherei dazu anhält oder weil wir meinen dass unsere christliche Nächstenpflicht angesprochen ist. Letztendlich ist es aber doch so, dass wir Hilfe anbieten, aber oft nicht dahinter stehen und damit rechenen, dass der andere sich doch eh zieren wird unsere Hilfe anzunehmen. (wenn er es dann aber doch mal tut?)
Was ich eigentlich sagen will: Lasst unsere Worte mit unserem Wollen und Helfen in Einklang sein und auch lernen Hilfe anzunehmen ohne Getue und Geziere!
Ich denke wir sind alt genug um zu wissen was wir sagen und was wir dem anderen geben können.
Es steht nichts auf dem Spiel. Gott wird uns nicht besser finden und Pluspunkte auf einem Himmelskonto wird es auch nicht geben.
Also wozu sich verkrampfen und unecht sein?? Außerdem kann man auch viel Spaß haben:-)