Umzug und tiefsinniges
Gestern haben Paul und ich unserer Chorleiterin Uri und ihrer Freundin beim Um- und Einziehen in ihr neues Domizil geholfen. Da beide Koreanerinnen sind waren auch die anderen Helfer Koreaner. Eine sehr interessante Erfahrung! Auf jeden Fall hatten wir unseren Spaß und es war lustig. Wir drei Frauen mussten einmal mit der U-Bahn fahren, da in den Autos kein Platz mehr war. Und worüber unterhalten sich Frauen wenn sie unter sich sind? Natürlich über die Kleidung und wo man shoppen geht und für wie wenig Geld man dies und das gekauft hat. Uri hat mir dann von ihrer Jacke erzählt, die sie für wenig Geld erstanden hat. Und das alles auf Koreanisch. Dann fühlt man sich doch direkt in der Familie aufgenommen, oder?
Es war schon interessant!
Am Abend waren wir dann echt fertig. Zwei Umzüge in einer Woche!
Eben war ich noch auf Friedels Blog und habe versprochen einen Kommentar zum Thema Mann und Reife abzugeben. Mal sehen was mir dazu einfällt:
(es sind jetzt einige Minuten verstrichen in denen ich mir gedanken darüber gemacht habe was und wie ich es am Besten schreibe, und ich muss sagen, dass es doch schwerer ist als ich dachte.)
Eigentlich kann ich nur über meine Erfahrungen berichten, wie ich zu der "Reife" und dem Mann gekommen bin und was das mit mir und meiner Persönlichkeit und dem Wirken Gottes in meinem Leben zu tun hat.
Aber eigentlich kann ich jedem empfehlen der verzweifelt einen Partner sucht oder ersehnt, dass es Gott allein entscheidet wann die Zeit reif ist. Lasst euer Denken und Handeln nicht davon bestimmt sein den Partner fürs Leben zu finden. Wenn man sich zuviel damit beschäftigt nimmt es mehr Raum in Herz und Gedanken ein als der Platz für Gott.
Gut, manche sagen sich dass ich gut Reden habe, denn schließlich ging es bei mir auch alles super schnell, aber ich habe es eben am eigenen Leib gemerkt.)
Meine Geschichte dazu:
Ich hatte, bevor ich Paul kennen lernte, eine zweijährige Beziehung. Sicher denkt ihr "klar, sie hatte wenigsten eine Beziehung= festen Freund" aber, es war keine Beziehung die Gott in irgendeiner Weise gesegnet hat (außer dass er mich trotzdem noch liebte und vor allzu großen Fehltritten bewahrte). An dem Tag (eigentlich im gleichen Atemzug), an dem Ex und ich "geklärt" hatten dass wir ein Paar sind ist mir der Gedanke voller Schuldbewusstsein durch den Kopf gejagt "Du hast gar nicht Gott gefragt, was Er zu dieser Beziehung sagt! Ob es ihm recht ist!" Trotzdem habe ich mich nicht weiter um diesen Gedanken gekümmert und die Beziehung durchgezogen. Ja, ihr werdet vielleicht sagen "Soetwas werde ich nie tun". Aber ihr müsst wissen, das ich gerne einen Freund haben wollte, da meine beste Freundin schließlich auch schon einen festen Freund hatte, und sie war Jünger als ich! Und man möchte ja (wenn man nicht genug Selbst- bzw Gottesbewusstsein) hat auch anerkannt werden. Nachdem ich mich endlich dazu durchringen konnte mich vom Ex zutrennen (weil die seelischen Verletzungen zu groß wurden und ich wirklich mehr von Gott in meinem Leben haben wollte) sind dem drei Monate sehr enger Beziehung zu Gott gefolgt. Ich habe Fehler gemacht und haben daraus gelernt = ich bin in diesem Bereich reifer geworden.
Was wichtig ist: Prüfe dein "Warum ich eine Beziehung will"! Gebe dein Sehnen an Gott ab (ich weiß, dass es schwer ist wenn alle um dich rum in guten Beziehungen leben) und über lasse Gott die Kontrolle.
Schwerer getan und leicht gesagt, aber man kann Gott nicht mit einem "Ich fühle/ ich bin reif für eine Beziehung" beindrucken. Und wer weiß, vielleicht lebt deine Partnerin noch in einer Beziehung, die nicht die Richtige ist, oder ihr seid euch noch nicht begegnet, weil das Meeting noch nicht statt gefunden hat?!
Reife ist ein Prozess, der wohl immer andauern wird, aber jede Erfahrung bringt ein bisschen mehr Reife.
Außerdem soll ja nicht nur eine einzige Person von Erfahrungen und Reife profitieren, sondern es gibt auch noch andere Menschen in unserem Umfeld, die von uns lernen sollen und können. Und Reif genung für Irgendwas ist man immer hinterher. Vorher schmeißt man das Herz voran und alles andere folgt. Vertrauen auf Gott ist das Beste. "Werft euer Vertrauen nicht weg..."
Ansonsten: -Wie der Mann zu sein hat: Groß, stark, männlich, stur, egoistisch, weiß alles besser, frau muss ohne Verstand ihn bewundern, hat keine Fehler, kann keine Gefühle zeigen, leugnet Gefühle der Frau, ist ehrgeizig, setzt sich über alles, hat immer Recht, weiß alles besser, kann nicht kommunizieren, macht Frau vor Freunden schlecht, kommt nicht zu Rendevouz, ist nicht romantisch, bringt keine Blumen (außer beim ersten Treffen).
Nun, das könnte doch der verbreitesten Meinung wie der Mann ist treffen.
Also wenn du so werden willst (Friedel) dann hast du noch einiges an Dir zu tun. Da ist wahrscheinlich eine Geschlechtsumwandlung am einfachsten:-))
Ich mag dich so wie du bist. Großartig und von Gott ganz doll geliebt! (Das gilt für jeden Singelleser:-))
Es war schon interessant!
Am Abend waren wir dann echt fertig. Zwei Umzüge in einer Woche!
Eben war ich noch auf Friedels Blog und habe versprochen einen Kommentar zum Thema Mann und Reife abzugeben. Mal sehen was mir dazu einfällt:
(es sind jetzt einige Minuten verstrichen in denen ich mir gedanken darüber gemacht habe was und wie ich es am Besten schreibe, und ich muss sagen, dass es doch schwerer ist als ich dachte.)
Eigentlich kann ich nur über meine Erfahrungen berichten, wie ich zu der "Reife" und dem Mann gekommen bin und was das mit mir und meiner Persönlichkeit und dem Wirken Gottes in meinem Leben zu tun hat.
Aber eigentlich kann ich jedem empfehlen der verzweifelt einen Partner sucht oder ersehnt, dass es Gott allein entscheidet wann die Zeit reif ist. Lasst euer Denken und Handeln nicht davon bestimmt sein den Partner fürs Leben zu finden. Wenn man sich zuviel damit beschäftigt nimmt es mehr Raum in Herz und Gedanken ein als der Platz für Gott.
Gut, manche sagen sich dass ich gut Reden habe, denn schließlich ging es bei mir auch alles super schnell, aber ich habe es eben am eigenen Leib gemerkt.)
Meine Geschichte dazu:
Ich hatte, bevor ich Paul kennen lernte, eine zweijährige Beziehung. Sicher denkt ihr "klar, sie hatte wenigsten eine Beziehung= festen Freund" aber, es war keine Beziehung die Gott in irgendeiner Weise gesegnet hat (außer dass er mich trotzdem noch liebte und vor allzu großen Fehltritten bewahrte). An dem Tag (eigentlich im gleichen Atemzug), an dem Ex und ich "geklärt" hatten dass wir ein Paar sind ist mir der Gedanke voller Schuldbewusstsein durch den Kopf gejagt "Du hast gar nicht Gott gefragt, was Er zu dieser Beziehung sagt! Ob es ihm recht ist!" Trotzdem habe ich mich nicht weiter um diesen Gedanken gekümmert und die Beziehung durchgezogen. Ja, ihr werdet vielleicht sagen "Soetwas werde ich nie tun". Aber ihr müsst wissen, das ich gerne einen Freund haben wollte, da meine beste Freundin schließlich auch schon einen festen Freund hatte, und sie war Jünger als ich! Und man möchte ja (wenn man nicht genug Selbst- bzw Gottesbewusstsein) hat auch anerkannt werden. Nachdem ich mich endlich dazu durchringen konnte mich vom Ex zutrennen (weil die seelischen Verletzungen zu groß wurden und ich wirklich mehr von Gott in meinem Leben haben wollte) sind dem drei Monate sehr enger Beziehung zu Gott gefolgt. Ich habe Fehler gemacht und haben daraus gelernt = ich bin in diesem Bereich reifer geworden.
Was wichtig ist: Prüfe dein "Warum ich eine Beziehung will"! Gebe dein Sehnen an Gott ab (ich weiß, dass es schwer ist wenn alle um dich rum in guten Beziehungen leben) und über lasse Gott die Kontrolle.
Schwerer getan und leicht gesagt, aber man kann Gott nicht mit einem "Ich fühle/ ich bin reif für eine Beziehung" beindrucken. Und wer weiß, vielleicht lebt deine Partnerin noch in einer Beziehung, die nicht die Richtige ist, oder ihr seid euch noch nicht begegnet, weil das Meeting noch nicht statt gefunden hat?!
Reife ist ein Prozess, der wohl immer andauern wird, aber jede Erfahrung bringt ein bisschen mehr Reife.
Außerdem soll ja nicht nur eine einzige Person von Erfahrungen und Reife profitieren, sondern es gibt auch noch andere Menschen in unserem Umfeld, die von uns lernen sollen und können. Und Reif genung für Irgendwas ist man immer hinterher. Vorher schmeißt man das Herz voran und alles andere folgt. Vertrauen auf Gott ist das Beste. "Werft euer Vertrauen nicht weg..."
Ansonsten: -Wie der Mann zu sein hat: Groß, stark, männlich, stur, egoistisch, weiß alles besser, frau muss ohne Verstand ihn bewundern, hat keine Fehler, kann keine Gefühle zeigen, leugnet Gefühle der Frau, ist ehrgeizig, setzt sich über alles, hat immer Recht, weiß alles besser, kann nicht kommunizieren, macht Frau vor Freunden schlecht, kommt nicht zu Rendevouz, ist nicht romantisch, bringt keine Blumen (außer beim ersten Treffen).
Nun, das könnte doch der verbreitesten Meinung wie der Mann ist treffen.
Also wenn du so werden willst (Friedel) dann hast du noch einiges an Dir zu tun. Da ist wahrscheinlich eine Geschlechtsumwandlung am einfachsten:-))
Ich mag dich so wie du bist. Großartig und von Gott ganz doll geliebt! (Das gilt für jeden Singelleser:-))


2 Comments:
At 6:21 PM,
Anonym said…
Jasmin, ich wollte mal danke sagen für deine Reaktion auf meine Beiträge. Voll schön! Danke!
das mit der Geschlechtsumwandlung habe ich nicht verstanden. Ich weiss das das irgendwie witzig gemeint war, aber eben den Witz habe ich nicht verstanden. Kannst Du also nochmals erklären, aus welchem Grund diese (doch sehr kostspielige) Operation bei mir nötig wäre?
Ich schau immer mal bei Dir vorbei.
Gruss und schöne Woche!
FRIEDEL
At 8:30 PM,
jasminsche said…
Die Erklärung:
Es ist wahrscheinlich einfacher eine Geschlechtsumwandlung zu machen, als dass du dich in den Mann verwandelst, dessen Charaktere ich da beschrieben habe. Du bist ja nicht so, und müsstest derowegen ganz schön an dir arbeiten, um so "schksdfjöl"zu werden.
War das jetzt verständlicher?
Ja, du kannst gerne immer mal in Frankfurt vorbei schauen:-)
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