Das Leben der Jasmin W.

Dienstag, April 25, 2006

Der kleine Eintrag für zwischen durch

Das wird also mein kurzer Eintrag, denn ich weiß eigentlich nicht was ich schreiben soll. Habe zwar einige Ideen gehabt; aber wie gesagt eben nur gehabt. Ich habe sie mir leider nicht aufgeschrieben und... husch... waren sie meinen Gedanken entfleucht! Mist!
Leider plagt mich auch mein Gefühl dass ich irgendetwas schreiben müsste. "Reden ist Silber und Schweigen Gold"....
In der Bibliothek gibt es ja einige nette dvds auszuleihen, und so haben wir vor einigen Tagen die dvd von Osvaldo Cavandoli ausgeliehen. Er ist der Zeichner von "la linea" Das weiße Strichmännchen das aus einem einzigen "Faden/Strich" gezeichnet ist und irgendwelche Dinge erlebt. Ich finde die Mimik und Gestik sehr erheiternd. Man kann diese Kurzfilme meist an Bahnhofsbildschirmen betrachten. Wer in einer größeren Stadt mit diversen Bahnhöfen und Infoscreen lebt, der weiß von welcher Unterhaltung ich spreche.
Doch nun Schluß damit, sonst wird der Eintrag doch wieder zu lang
NDT

Samstag, April 22, 2006

Trommelwirbel..

..Applaus.... Jubelschrei...für die einzige noch nie dagewesene selbst gemachte Küche von Paul und Jasmin!
Ja, ihr habt richtig gelesen unsere Küche ist nun also endlich endlich fertig.
Ich bin sehr stolz auf Paul, dass er das so schön hinbekommen hat.
Hoffe, dass wir demnächst mal Bilder zeigen können.
Eigentlich war die Küche ja schon vor zwei Tagen fertig, aber da war ich einfach abends zu k.o. um noch was in meinen Blog zu schreiben. Heute bin ich dann auch mit dem Rest fertig geworden. Es sind ja doch immer recht viele Dinge und Kleinteile die ihren Platz haben müssen, und das auch noch so, dass man sie auch findet.
Also: wir haben fertig!

Vor einpaar Tagen ist die neue Dran bei uns eingetroffen mit dem Thema "Wie ist Gott". Sehr interessant. Besonders ein Artikel hat mich sehr berührt. Manchmal habe ich sogar gedacht, dass ich den Artikel geschrieben habe; es hätten aber auch einige von den Teenagern sein können die ich in meiner alten Gemeinde mit betreut habe und die auch ausgetreten sind oder ausgetreten wurden.
Wer weiß wie es in meiner Ex-Gemeinde zugegangen ist und noch geht, der versteht mich.
In dem Artikel geht es um eine Christin die in einer charismatischen Gemeinde aufgewachsen ist und dort eher Druck und Regeln statt Liebe und Verständnis erfahren hat (Dabei ist Liebe sooo wichtig und manches geschieht von selbst wenn man geliebt wird (grad von Gemeindemitgliedern etc)). Vieles vom Glauben wurde durch "Highlights" gespeist, als dass es von innen kommt und andauernd ist. Sie ist dadurch auch an ihre Grenzen der Belastbarkeit gekommen (in Gemeinden gibt es immer viel zu tun und grade wenn es hoch geistlich sein soll ist das oft anstrengend wenn es nicht aus der Tiefe kommt; aber wer kann das schon prüfen?) und hatte manchmal keine Lust mehr auf den Glauben.
Nachdem sie wohl in einer anderen Gemeinde gekommen ist hat sich das geändert; wenn wohl auch erst mit der Zeit und einigen Glaubenskrisen (eben die Ungewissheit und die Enttäuschungen).
Ich fand diesen Artikel wie gesagt sehr sehr gut. Sowohl, weil es meine Glaubensituation beschreibt als auch, weil es zeigt, dass manche charismatische Gemeinden eben nicht grade gut mit denen ihnen anvertrauten Seelen umgehen. Muss natürlich nicht immer so sein, ist ja klar.
Was ich noch dazu sagen möchte ist, dass es mir als "hoch" charismatisch geprägte Christin am Anfang sehr schwer gefallen ist weniger "geistliche" Christen nicht sofort abzuurteilen und weniger charismatische Gottesdienste nicht als ungesegnet zu verurteilen. Aber das hat sich Gott sei Dank! wirklich geändert, wie auch einiges andere.
Außerdem habe ich es auch so empfunden wie Obengenannte, die zwar nicht an Gott gezweifelt hat oder an seiner Liebe aber manchmal keine "Lust" mehr hatte auf "Geistliches" oder Gottesdienst etc. Ich habe die Unabhängigkeit sehr genossen zu entscheiden wann ich in den Gottesdienst gehe oder nicht. Ohne das ich mich gleich als verdammt fühlen musste.
Ich würde den Artikel ja gerne hier zeigen, aber das geht technisch und wohl auch rechtlich nicht.
Hoffe aber, dass ihr mich trotzdem verstehen konntet. Wer die Dran hat, sollte sie unbedinggt lesen (Der Artikel heißt "Zerbrochene Flügel - geistlicher Missbrauch..."; gibts auch als Buch bei R.Brockhaus und bei Amazon)! Dann wird mein Gestammel vielleicht verständlicher:-)
Es gäbe noch einiges dazu zu schreiben, aber ich weiß nicht so recht wie ich das alles was mich diesbezüglich beschäftigt und durch den Kopf geht schreiben soll. Also lass ich es erstmal. Vielleicht in den nächsten Blogs.

Jetzt ist es wieder so ein langer Eintrag geworden, dabei wollt ich doch mal kürzen.
Aber na ja.
NDT

Sonntag, April 16, 2006

Ei, Ei ,Ei

kann ich dazu nur sagen und immer wieder meine Hand langsam in die Nähe von Pauls Stirn führen. Feststellen werde ich aber nur, das sie ganz normal temperiert ist. Also nix mit krank. Dabei kann man das wirklich annehmen. Es ist Ostern, das Fest der Eier. Ach, falsch formuliert. Das Fest, an dem man im Kreis der Winterfamilie sehr viele Eier ist, um nicht zu sagen ein Eierwettessen unter den Brüdern ausbricht. Da Paul dieses Mal nicht in Herrnhut ist (im Kreise seiner Brüder) habe ich mich damit abgefunden, dass er wahrscheinlich doch einige Eier essen wird, auch ohne den brüderlichen Druck besser / mehr Eier essen zu müssen als die Brüder.
Tja, der Sonntag des Eieressens ist vorbei. Und es stehen noch zwanzig Eier im Kühlschrank, die nicht hart gekocht sind und nicht farblich bemalt wurden. Da es sich um die zwanzig Eier handelt, die wir am Donnerstag gekauft hatten, würde ich sagen, dass es kein Ostern (= Eierwettessen) gab. Oder eher dazu neige dass Paul krank ist. Oder man sehen kann, was die Brüder für schlechten Einfluß auf ihn hatten.
Ich habe es ihm auf jeden Fall nicht verboten! (na gut, ich habe ihm auch keine Eier gekocht; vielleicht hat ihn das davon abgehalten. Wer weiß?)
Der Gottesdienst den wir heute morgen besuchten war ganz untraditionell kein überwiegend aufersteherischer Gottesdienst. Es ging um den Lendenschurz. Kurz gesagt. Irgendwie war es mal ganz nett an einem Festtag in den Gottesdienst zu gehen und keine "Ich habs doch vorher schon gewusst wo rüber gepredigt wird"-Predigt zu hören. Im ersten Moment war ich etwas irritiert als von dem Sündenfall=Nacktheit gesprochen wurde. aber die Predigt war gut. Die Auferstehungskraft wurde zwar auch erwähnt, aber nicht immer und ständig. Sondern natürlich und angemessen. Es war also wider meines Erwartens gut. Manchmal geht man ja mit der Einstellung dahin "Ich weiß schon von was er predigen wird".
Ich fand es außerdem komisch dass manche sich schon am Freitag (Karfreitag) ein "Frohes Osterfest" gewünscht haben. Wenn ich daran denke, dass es nichts "frohes" an sich hatte als Jesus ans Kreuz ging, fiel es mir doch schwer solch Wünsche auszusprechen. Fand ich makaber.
Ich habe zwar das Gefühl nicht alles geschrieben zu haben, was ich mir vor genommen hatte; aber eigentlich müsste im wesentlichen alles drin sein.

Der Herr ist auferstanden! (und die Gemeinde antwortet: ?????)

Dienstag, April 11, 2006

Frühling

ist nun und die ersten Blumen blühen. Gestern beim Burgerking (ne ne da haben wir nicht gegessen) habe ich gesehen, dass die Zierkirschbäume schon in voller Blüte stehen. Sehr schön sieht das immer aus. So rosa und so viel. Ganzer Baum voll.

Paul und ich haben gestern abend den Film "My big fat greek wedding" geschaut. Mit kurzer Unterbrechung denn wir mussten zum Tanzkurs. Da haben wir den Tango neu gelernt und den Quickstep wiederholt. Paul und ich sind wohl eher von der Sorte, die immer kleine Tanzschritte machen. Beim Quickstep stand links von uns ein Päarchen, dass uns immer bedrängte. Dann haben wir das mal anders gemacht und sie standen dann rechts von uns. Als der Tanz zu Ende war, standen sie wieder an der linken Seite. Die waren ganz schön schnell. Aber lustig war es trotzdem. Musste leider lachen und wollte führen, damit die nicht mit uns ins Gehege kommen. Paul hat geschimpft. Dann hab ich die Augen zu gemacht und war ganz artig:-)

Aber zurück zum Film. Kurz gesagt geht es darum, dass eine griechische Frau (30) endlich einen Mann kennen und lieben lernt, der aber leider kein Grieche ist. Ihr Vater ist gegen ihn, aber letztlich findet er sich damit ab; denn der Zukünftige lässt sich für die Liebste extra griechisch-orthodox taufen damit sie in ihrer Kirche heiraten können. Die Großfamilie von ihr, gibt immer den Senf dazu und vor allem das Essen. Das tun sie immer! Das Essen meine ich.
Lustig war der Kulturunterschied anzusehen von seinen Eltern (amerikanisch, bieder) und ihrer Familie (laut, präsent, griechisch).
Was ich beeindruckend fand, dass Er sich für sie hat umtaufen lassen. Sein Kommentar dazu: "Ich liebe dich". Schön fand ich auch ihre Rolle, wie sie sich verwandelt hat und wie sie die Zwiespältigkeit zwischen ihrer Liebe und ihrer Kultur/Vater gespielt hat. Sie hätte ihre Liebe aufgegeben, nur um sich nicht mit ihrem Vater zu entzweien. Es hatte viel mit dem seelischen Druck zu tun; einbisschen davon "wie mach ich es ihnen recht; wie kann ich allem gerecht werden"
Das hat mich am meisten berührt, denn ich kenne diese Gefühle ganz gut. Das hin- und hergerissen sein zwischen dem was das Herz will und dem was Andere von mir wollen und erwarten. (Hat sich aber in den letzten Jahren sehr gebessert)
Das klingt vielleicht sehr schwermütig, aber das ist im Film nicht überwiegend. Es gibt auch Stellen an denen wir herzlich gelacht haben.

Pauls Idee Nr. 3: Heute Abend hat Paul sich Gedanken über eine neue Art des Restaurants gemacht. Ich persönlich finde die Idee auch ganz gut. Ein Restaurant in dem nicht nach Karte gekocht wird, sondern in dem man sich ein Gericht ganz nach Wunsch kochen lassen kann. Also die unmöglichsten Kreationen kann man sich kommen lassen, wenn man appetit darauf hat. Z.B. man möchte Birnen mit Nudeln und Fischstäbchen haben, dann: Bitte, kommt gleich.
Ist für das Einkaufen in großen Mengen nicht gut. Gibt auch sonst noch einpaar Häkchen, aber die Idee gefällt mir.

Habe leider zwei emails mit Sexwerbung bekommen. Frage mich, wie die an meine Adresse gekommen sind und was die sich davon erhoffen. Ich bin verheiratet!!!! (Mehr durfte ich nicht dazu schreiben)

Außerdem bekomme ich die, seit bei mir das MacOS 10.4.6 System installiert wurde.... Mehr sage ich dazu nicht!

Tut mir ja leid, wenn ich für den ein oder anderen eine zu deftige Aussprache habe. So bin ich nun mal. Sehr plakativ aber eigentlich ganz lieb.

Montag, April 10, 2006

Bin wieder zurück

von der Nordseeküste.
Und ich war nicht am Jadebusen. Fedderwadersiel liegt da, wo die Weser ins Meer mündet. Der Jadebusen liegt auf der anderen Seite der Landzunge.
Das Wetter war wider Erwarten gut. Am Sonntag hat es auch tagsüber geregnet, die Woche über aber dann nur in der Nacht.
Es war kalt. Ich hab auf dem Sofa geschlafen, weil ich nicht mit meinem neuen Pflegebruder in einem Zimmer schlafen wollte. Der ist zwar erst 11, aber trotzdem.
Das Sofa war sehr bequem, aber recht schmal. Rausgefallen bin ich zum glück nicht.
Die Umgebung da ist ganz ok,sind öfters spazieren gegangen. Was sollte man auch sonst da tun?
Am Montag bin ich mit meiner kleinen (großen) Schwester und ihrer Freundin nach Tossens gefahren um dort das Freizeitschwimmbad vom Centerparks zu besuchen. Man o man. So was von teuer. Drei Stunden für 8 Euro. Viel zu kleine Umkleidekabinen (Sammelumkleide), keinen Mülleimer und kein Waschbecken. Dafür war das Schwimmbad sehr aufwendig gestaltet. Drei Ebenen die durch kleine Rutschen miteinander verbunden sind. Eine große Rutsche die man mit dicken Gummiringen runter rutschte, diverse kleine Grotten und eine draußen Rutsche mit kleinem außen Becken. Ist für Familien mit Kindern sehr nett und sehr teuer, aber zum Schwimmen ist es untauglich. Nix mit Bahn für Bahn schwimmen.

Ansonsten war es eigentlöich ein schöner Urlaub. Habe auch eine Fernsehserie kennen gelernt, die ich dann in Herrnhut mal öfters gucken werde (Serie heißt: In aller Freundschaft). Ist wenigstens nicht son Pornozeugs wie Verbotene Liebe und so.

Bin am Samstag abend noch in den Zug gestiegen und von Detmold nach Frankfurt gefahren. Meine Großeltern wohnen da, und die habenmich da am Bahnhof abgesetzt.
Bin wirklich froh, dass ich wieder bei meinem Mann bin (Wenn ich jetzt gesagt hätte, dass ich froh bin wieder in Frankfurt zu sein, dann wäre dass doch ne glatte Lüge gewesen).

Leider sind wir zu Ostern doch nicht in Herrnhut. Hätte sich ja kurzfristig ergeben, und ich hatte mich doch schon mit dem Gedanken angefreundet.

Die Küche ist leider immer noch nicht fertig. Schade.
Vielleicht sollte uns Ostern doch keiner besuchen. Hab noch keinen Frühjahrsputz gemacht.