Das Leben der Jasmin W.

Donnerstag, März 30, 2006

Wenn das Jasminchen eine Reise tut...

... dann hat es viel vorzubereiten. Waschen, putzen, packen und die Mahlzeiten für den Mann im voraus kochen.
Nee, das mach ich dann doch noch nicht. Das mit dem Vorkochen mein ich. So unselbstständig hab ich meinen Mann nicht erzogen. Und das werd ich auch nicht. Erziehen schon, aber nicht so! Schließlich hab ich ja das Previleg meinen Mann als Versuchsobjekt zu missbrauchen..äh...gebrauchen:-)

Was aber ganz richtig ist, dass ich auf reisen gehen tu. Mit meiner Familie. Seit einigen Jahren (seit drei Jahren glaub ich) fahren sie in soetwas wie einen Ferienpark in Fedderwadersiel. Das liegt an der Nordsee, am Eingang zum Jadebusen. Direkt am Busen der Natur.
Ich komme also in den Genuss von wunderbarer Seeluft (gut für die Haut und Nasenschleimhautproblemen), bin mit der Familie eins (was zumindest meine Mutter sehr erfreut) und kann mein rumgammeln an einem anderen Ort fortsetzen. Wenn Paul davon anfängt und meint: Ja, mach doch mal Ferien.
Dann ist das doch glatter Hohn!
Na, ich wollte nur sagen, dass ich jetzt erstmal für ne Woche unterwejens bin.
Ich weiß, hätt`ich auch gleich sagen können. Aber wozu hat man denn schließlich einen Blog. Für einen Satz ist ein neuer Post doch Verschwendung.

Wer zu Ostern mal nicht in Herrnhut sein möchte, ist bei uns herzlich willkommen. Hier ist es zwar nicht so traditionell, aber Ostern wird auch hier gefeiert.

In diesem Sinne
NDT

Freitag, März 24, 2006

ES ist aus...

...und vorbei!
Mit ES meine ich unseren Chor! Ja, gestern war Donnerstag und da hat Uri mir ne sms geschickt. Es gibt keinen Chor mehr. Ich habs kommen sehen. Und all die schönene Lieder, die wir noch nicht zu Ende gesungen haben. Schade. Trauer. Und ich hatte gehofft, dass ich noch lange in den Genuss komme zu singen. Was ja in der Winterfamilie durchaus von Vorteil ist.
Nein, nein! Es ist keine Aufnahmeprüfung zu bestehen. (Falls jetzt grad eine zukünftige Schwiegertochter diese Zeilen liest). Man weiß ja nie. Schließlich möchte man keine abschrecken oder den Tod verantworten.
Na gut. Ich geb`s zu. Die letzten Worte waren doch etwas zu dick aufgetragen.Aber: Man weiß ja nie....

Der Sonnenschein ist futsch. Und das in Frankfurt. Geregnet hat es heute. Leider. Aber nachdem mich das nicht davon abhielt vor die Türe zu treten (-> Quergedanke: Liedanfang eines Kinderliedes zur Karnevalszeit: Trat ich heute vor die Türe, Sapperlot was sah ich da...?) und in die Bibliothek zu fahren hat es dann auch irgendwann wieder aufgehört zu regnen. Und DAS war dann sehr angenehm, denn es roch so wie nach einem Frühlingsregen. Wenn es auch etwas kühl war, die Jacke wärmte und die Luft war so wunderbar frisch. Das war richtig angenehm.

Gestern habe ich den Film "Wenn Träume fliegen lernen" geschaut. Ein wunderschöner Film. Ein Film wo man sich wirklich mitfreuen konnte. Soetwas ist selten (Es geht um die mögliche Entstehungsgeschichte von Peter Pan/ Nimmerland). Hauptdarsteller waren Kate Winslet und Jonny Depp. Wobei er seine Rolle gut gespielt hat. Ich war vorher etwas skeptisch, da ich mich an sein Gesicht auf den Plakaten von "Charlie und die Schokoladenfabrik" erinnerte, und da sah er ja doch eher nach Weichei und "Ich-lass-mir-weibliche-Hormone-spritzen" aus. Aber in diesem Film zum Glück nicht.
Steht auf meiner Wunschliste. Ach, ich glaub ich hab gar keine; nur in meinem Kopf. Immerhin etwas.

Wie man auf Pauls Blog lesen kann, liest er zur Zeit das Buch über die Herrnhuter Häuser (Ihm fehlt da ein Haus). Wie ich durch ihn erfhur standen vom Brüdergemeinegottesdiensthaus bis zur A.-B.-Str.10 Lindenbäume.
Da frag ich mich doch: Wo sind all`die Linden hin? Was ist gescheh`n?
Und: Die Lindenstraße gab es schon vor der TV-Serie.
Es ist mal wieder: Alles nur geklaut.

Die Notiz - der Quergedanke, die ich mir in diesem Zusammenhang auf einem Zettel machte war zu einem Buch, welches ich vor einigen Jahren einmal las. Es ist die etwas romanhafte Geschichte um Noah rum. Wo die Möglichkeit erörtert wurde, dass es alles, was wir jetzt neu erfinden oder was wir weiter entwickeln, schon einmal gegeben haben muss. Diesen Gedanken fand ich damals (und jetzt auch noch) sehr faszinierend. Im Buch wurde sich auch nicht auf einem Pferd, Kamel oder sonstigem Tier fortbewegt sondern auf (ich würde sagen science fictionmäßig) auf kleinen Flugobjekten. So Dinger wie die Wasser-yetis(?). Es hieß, dass die Stadt- und Technologieentwicklung unseren heutigen Stand bei weitem übertraf.
Ich fand das sehr interessant. Und manchmal beschäftigt mich das auch heute noch. Wie sah es damals aus? Könnte es so eine "2090"-Sadt-Entwicklung gegeben haben?
Wird wohl im Himmel geklärt werden. (Hoffentlich gibt es da so ein Fragen-Forum:-))

In diesem Sinne
NDT

Mittwoch, März 22, 2006

Es gibt viel zu erzählen...

...aber alles ist vergänglich!
So auch die Festplatte meines Mac, die irgendwie einen Fehler hat. Also ernstlich erkrankt ist. Und das bei einem Mac! Huch, ich bin erschrocken! Es bleibt mir nur zu spotten:-) Habe ich nicht immer schon auf diese Möglichkeit gewartet um mein lästerliches Schandmaul betätigen zu können? Ich denke, der Leser hat mein Amüsement darüber zur Kenntnis genommen, und wir können zu der normalen Tagesordnung übergehen. (Hier werden sich ja doch nur Leser einfinden, die selbst Mr. Mac zu Hause haben und mit denen möchte ich es mir doch lieber nicht verscherzen)

Am Sonntag haben wir uns in den Gottesdienst gezwungen, weil wir unserer Chorleiterin zugesagt haben, dass wir da sein werden. (Trotz das wir verschlafen hatten und es alles ganz schön knapp war und ich es gar nicht mag wenn ich zu spät komme) Tja, nur sie war nicht da. Aber Gott hat uns doch ganz mächtig erwischt. Er weiß halt, wie er seine Pappenheimer am Zeh erwischt. Nja, es war nicht nur der Zeh. Aber es war sehr gut und ich werde mir die CD kaufen !
Das Stichwort der SPAM. Nach dem wir nun alle wissen, dass wir Christen uns nur rausreden und Diebstahl begehen, können wir ja auch damit aufhören zu rippen. Das Rippen ist wahrscheinlich für Gott weniger das Problem, denn es geht ihm ja um unser Herz. Und der Ursprung des haben wollen´s ist wohl eher Begierde und alles rafffen wollen. Angst haben etwas zu verpassen, wenn man es nicht hat. Zumindest kann ich das in meinem Innern feststellen. Naja, und das Geld ist auch eine Angelegenheit für sich. Aber für´s Geldsparen bei christlicher Musik gibt es ja auch noch diverse Vertriebe (z.B. Gerth Medien; da bezahlt man als Clubmitglied für ne CD drei Euro weniger als andere! Sind manchmal immer noch 15 Euro, aber weniger als 18!) Ich weiß, es ist immer noch viel Geld. Ich bin da schon drei Jahre Mitglied und der einzige Zwang besteht darin, dass ich ca. alle drei Monate etwas bestellen muss. Egal zu welchem Preis. Übrigens muss ich wieder etwas bestellen bis Ende April (sonst krieg ich irgendwas), wer also legal was erwerben möchte und grad Geld über hat...
Auch die Maiday-Karten (für das Festival in Minden- es gibt auch Übernachtungsmöglichkeiten bei meinen Eltern und Freunden!) gibt es günstiger als Club-Mitglied.
Nein!
Ich mache keine Werbung. Ich zeige nur Wege auf, wie man Geld sparen könnte.
Man könnte auch eine "Ich-hab-die-CD-und-du-hast-die-CD-Liste" anlegen, so kann man sich die Musik anhören, die man mal hören möchte, auch wenn man grad mal nicht das Geld hat. (Hintertürchen ick hör dir trappsen)
Vielleicht sollte man das doch besser nicht tun. Die Versuchung ist zu groß.

Anderes Thema:
Unsere Küche nimmt langsam Farbe an. Gestalt wäre übertrieben, denn es steht noch nichts. Ich habe aberheute schon mal mit der Beize begonnen. Geht ganz gut und passt hervorragend zu unseren Kork-beklebten Küchenschränken. Falls wir mal eine Kamera haben werden wir die fertige Küche fotographieren und ins Netz stellen. "Fotografieren" mit "f" sieht voll phalsch aus.

Paul´s Idee Nr. 2: Ein Wasseraufbereiter für Duschen oder Geschirrspülen (für während dieser Tätigkeiten).
Ist bestimmt Umweltfreundlich. Sollte sofort erfunden werden.

Nun noch etwas erfreuliches: Bei uns scheint seit zwei Tagen die Sonne und wir müssen über Tage keine Heizung mehr anstellen, da es durch die Sonnenstrahlen, die in unser Wohnzimmerfenster strahlen wunderbar warm ist. Wer also von Schnee und Frost die Schnauze voll hat,ist bei uns herzlich eingeladen. Es ist auch draußen schon recht warm. So dass man das Gefühl hat wenn man aus dem Haus tritt "Hurra, der Frühling ist da".
Dieses Gefühl ist wunderbar und lässt einen mit der Sonne um die Wette strahlen:-)

Ndt, na dann tschüss

Donnerstag, März 16, 2006

Lang, lang ists her...

lang, lang ists her! Eine nette Liedzeile. Und so treffend.
Nach wochenlangem fernbleiben meines Blogs ist es doch schön zu wissen, dass ich in den kommenden Tagen Zeit habe zu schreiben und das auch noch regelmäßig. Herz, was willst du mehr? (Eine fertige Küche; unseren Vermieter überzeugen, dass wir den Flur gut umbauen können; ein langes Leben; Ausgeglichenheit und immer das Wissen das Richtige getan zu haben!)
Hätte ich jetzt nur einen Wunsch hingeschrieben, dann käme das falscher Bescheidenheit gleich. Das kann ich nicht verantworten.

Hier in Frankfurt ist kein Winter. Es ist nur kalt. Aber kein Schnee. Leider auch kein Frühling. Nur kalt.

Bin heute, um eine Besorgung zu machen aus der Wohnung getreten und hatte plötzlich ein anheimelndes Gefühl, welches mich in Frankfurt selten überkommt. Aus gelöst wurde es dadurch, dass ich die Seitenstraße überquerte und bevor ich die Ecke zur Hauptstraße erreichte war totale Stille zu hören. Kein Auto, kein Hupen kein LKW keine krakelenden Kinder, nichts. Dazu ein kleiner Sonnenstrahl und ein laues Lüftchen. In diesem Moment habe ich mich direkt wohlgefühlt. Es war ein Aufatmen der Seele. Und das in Frankfurt! Ich freue mich auf Herrnhut, wo es hoffentlich viele dieser Momente des totalen Wohlfühlens geben wird, da wenig Autos und wenig überhaupt Lärm.
Ich hätte diesen Moment gerne länger festgehalten. Schade, da kam leider schon ein Auto....

Paul und ich sind jetzt wieder seit Dienstag in Frankfurt und machen an unserer Küche weiter.
Am Wochenende hatte meine Schwiegeroma ihren siebzigsten. Für das Fest durfte ich ganz viele Kuchen backen. Das hat mir Spaß gemacht. Auch wenn man am Ende des Tages fertig ist vom vielen in der Küche rumstehen, aber da es allen geschmeckt hat, hat sich das gelohnt. Leider habe ich noch nicht mal alle Kuchen gebacken, die ich ausprobieren wollte. Aber im Sommer gibt es ja wieder ien gaaaaanz großes Fest (die Goldene). Ich sammel schon mal Rezepte :-)

Heute abend ist Chor. Unsere Chorleiterin hat schon nach gefragt ob wir denn heute Abend kommen würden. Sie klang so erwartungsvoll, da konnte ich schlecht nein sagen. Wir singen im Moment zwei klassische Stücke "Pater Noster" (und das bei meinem schlechten Latein) und "Schaffe in mir Gott, ein reines Herze". Da müssen die "r"s gerollt werden und die Aussprache soll schmalzig klingen. Sehr schön.

So weit, so gut.
Auf in den Kampf
mit frohen Mut


(Das war ein Reim-dich oder Ich-fress-dich)