Das Leben der Jasmin W.

Sonntag, Februar 26, 2006

Nach nun sehr langer Zeit...

bin ich auch mal wieder auf meinem Blog und muss feststellen, dass ich schon fast "geheilt" war von der Blogomanie. aber nur fast.
Seit einer Woche hätte ich die Möglichkeit gehabt meinen Blog zunutzen und euch, meine lieben Leser, Anteil haben lassen können an meinem Leben. Irgendwie konnte ich mich aber nicht aufraffen und jetzt ist die Langeweile zu groß und die Ideen zuviele, als dass ich es noch länger vor mir her schieben könnte. Die Verantwortung das gerade ich etwas für Dich haben könnte und du es durch meine Schieberei nicht erfährst ist doch zu groß:-)
Dieser Post wird also etwas länger, aber ich hoffe nicht langweiliger.
In den letzten Wochen waren Paul und ich sehr viel unterwegs, um diverse Familien(Eltern)teile zu besuchen. Um die Kilometerzahl an seinem (geliehenen) Auto zu erhöhen sollte man möglichst weit weg von seinen Eltern und Schwiegereltern wohnen. Aber auch nur, wenn es einen solchen Wunsch in der Gebtsanliegen-/Wunschliste gibt Deutschland kennen zu lernen, da man in seiner Jugendzeit kein Geld für irgendwelche Fahrten hatte und dann durch seine Partnerwahl so eine Erfüllung seiner Wünsche erleben kann. Da hat die Rumfahrerrei noch positives.
Das nur am Rande.
Ich habe also in den letzten Tagen viele Ideen und Gedanken gehabt was ich denn so alles in den Blog schreiben sollte. Natürlich habe ich nicht immer einen Zettel und Stift zur Hand gehabt, dem zu folge ich jetzt auch nur die Hälfte der Gedanken mitteilen kann. Schade, aber ich hoffe, dass es trotzdem ganz ...(was drückt es am Besten aus?) gut/nett/hilfreich/nachdenklich/anregend/erfischend/heiter und so weiter wird. Und ich werde nicht alles auf einemal schreiben sondern immer hübsch häppchenweise.
1) Paul und ich sind mit dem Boxer von Herrnhut nach Frankfurt gefahren. Hier in Frankfurt ist uns ein Kabel im Auto/Motorraum kaputt gegangen und das Auto ist liegengebliebn (nicht mehr angesprungen). Zum Glück auf einem Parkplatz, aber nicht vor unserer Haustür. Leider. Unangenehmes Nr. 1
2) Da wir ein großes Auto dahaben und wir hier "das Inserat" haben in dem es die Rubrik "kostenlos" gibt und meine Mama ein Kleiderschrank braucht und wir angeboten haben mal nach zugucken haben wir das auch gemacht. Und am Dienstag war ein Kleiderschrank drin und wir haben uns auf dem Weg gemacht. Natürlich haben wir vorher angerufen! Wir also dahin und Kleiderschrank war weg. "ja ich hatte ja keine Telefonnummer von ihnen" war die Entschuldigung der Besitzerin, wobei wir gesagt haben dass wir vorbeikommen und aus Frankfurt sind. Tja, hundert Kilometer umsonst gefahren. klasjfoiqruwe!

Die Fragen die ich mir gestellt habe in diesen Situationen hat sich mit Sicherheit jeder schon mal gestellt, wenn es nicht ganz rund lief. "Bin ich falsch? Was mache ich falsch? Hat Gott nicht Verständnis dafür? Warum ist er nicht mit uns?"
Das was mich wirklich daran beschäftigt hat war folgendes: Muss ich Gott bei jedem Ding fragen was ich mir vornehme oder was ansteht? Darf ich nicht etwas tun, ohne das ich das Gefühl durch Umstände erhalte dass ich falsch bin, dass Gott das Vorhaben nicht segnet? Muss ich alles soooo geistlich beurteilen? Und wenn ja, wo bleibt da das einfach nur mal eben auf die Toilette gehen?
Wenn jemand dazu etwas sagen kann oder zu sagen hat würde ich mich über eine Reaktion freuen.
Ich ertrage die volle Wahrheit und bin um korrektur meiner nicht göttlichen Einstellung bemüht.

Hier noch etwas was schon einige Tage alt ist und ich immer mit "Pauls Idee" kennzeichnen werde. Vielleicht verirrt sich mal jemand auf diese Seite und hat die Möglichkeit Ideen umzusetzen und auszuklamüsern (und vor allem die Zeit dazu und das Geld) und wir werden eines Tages mit einer Idee von Paul unser Leben vereinfachen oder wie auch immer (denn schlimmer geht`s nimmer)
Pauls Idee Nr.1: Eine stufenlose Gangschaltung für das Fahrrad

Nun etwas, was ganz frisch und aktuell aus dem heutigen Gottesdienst kommt. Unser Pastor ist unserem "Onkel Hotte" sehr ähnlich darum sind auch seine Denkanstösse anschaulich und gut nachzuvollziehen und mit viel Liebe ausgesprochen. Meine Gabe ist das nicht so und darum kann ich es nur in meinen Worten wieder geben, aber ich hoffe sie erfreuen euch genauso wie mich. Es waren die Worte zum Beginn des Gottesdienstes:
"Gottes Gnade ist jeden Tag neu; ich lasse die schlechten Gedanken was alles nicht bei mir läuft draußen (vor der Tür, an der Garderobe) und öffne mich für das, was Gott heute für mich hat"
Ich empfand es als sehr wohltuend, und habe mir vorgestellt, dass das eine gute Ausgangsposition für einen jeden neuen Tag hat. Sich nach Gott am Anfang des Tages zu orientieren und bewusst sagen, dass heute seine Gnade neu ist und alles chaotische oder nicht tolle ablegen und frei in den neuen Tag zu gehen. Das gibt Mut und lässt Druck von einem.
Ich empfand es heute Morgen zumindest so und wünsche mir so ein Bewusstsein für jeden Tag.

Mittwoch, Februar 08, 2006

Ich kanns nicht lassen!

Habe heute abend erfahren dass es Martins Blog auch in deutsch zu lesen gibt. Da konnte ich einfach nicht wiederstehen und musste unbedingt an einen internetfähigen Rechner. Voila, da bin ich schon wieder:-) (Ich glaube bei Martins Blog habe ich einen Kommentar abgegeben, aber unter falschem Namen. Ich wusste nicht, wo ich was rein schreiben musste)
Langsam sollte ich mir doch Gedanken machen, ob man die Bloggomanie als Krankheit/Sucht bezeichnen sollte. Ich merke es schon in meinen Knochen.

Gestern sind Paul und ich und noch zwei Mitfahrgelegenheitsmitfahrer nach Herrnhut gefahren. Eine coole Sache, Parker. Nachdem wir alle Mitfahrer sicher und ordnungsgemäß abgeliefert haben, sagt ich zu Paul, dass ich unbedingt etwas in meinem Blog darüber schreiben sollte. Hier also mein Geschreibsel:
Während der eine der beiden Mitfahrer sehr still war und sich in seinem Walkman vertieft hatte fand der Andere mit dem Reden kein Ende. Damit will ich nicht sagen, dass er uns die ganze Zeit voll laberte, wobei er sich mit uns auch unterhalten hat, sondern einen sehr guten akku in seinem Handy hatte und damit viele viele Minuten mit Freunden (mindestens zwei), seinem Vater und Arbeitskollegen (auch mind. 2) im Gespräch verbrachte. Hinterher konnte ich mir die Bemerkung nicht verkneifen, dass ich doch recht neidisch auf seinen Akku wäre, da mein Akku eine Telefonat von nur drei Minuten nicht aushält. Da kam in mir dann doch das Verlangen nach einem neuen Handy auf. Aber: wer brauch das schon? Ich kann sms verschicken und da ist das Handy auch sehr treu drin und hält das auch sehr lange aus . Und für mehr brauch ich es auch nicht.
Also habe ich mich doch ganz schnell wieder eingekriegt und bin sehr zufrieden mit meinem Handy.

Irgendwie habe ich mehrere Sachen gehabt, die ich mitteilen wollte, aber schon wieder vergessen. Ich hatte auch den Gedanke, dass ich alles aufschreiben will, damit ich es nicht vergesse (so wie Ludwig geraten hatte: Stift und Zettel nicht vergessen!).
Mist, da wird der Eintrag eben kürzer!
Machen sie es gut werte Leser
In Tiggers Sinne verabschiede ich mich mit dem Kürzel: NDT
(na dann tschüß)

Montag, Februar 06, 2006

Vieles und Diverses

Eigentlich wollte ich ja in meinem Blog eher über das Leben meines Mannes berichten, aber das lass ich lieber. Überlegt hatten wir auch über verschiedene Blognamen, wie z.B.: "Wie es ist in die Winterfamilie einzuheiraten" oder "Überlebenstraining für Schwiegertöchter" oder "Vom Einheiraten in eine Großfamilie".
Mmmh, das wären eigentlich nette Themen für die nächsten Posts. Mal sehen, vielleicht schreibe ich dazu mal etwas. Irgendwann, wenn es mal so ganz dringend akut wird oder wurde oder war oder ist oder wie auch immer!

(Oh, ich sehe grad das irgendwas von Blogger not available(hä?) ist.Grad jetzt. Da hab ich mir doch wieder eine super Zeit ausgesucht! Wie ich das immer so schaffe. Toll!)

Gut, ich muss also die Zeit rumkriegen, und hoffen dass es ab um acht ganz normal wieder wird. Ich hab ja keine Ahnung was da gedoktort wird.

Heute hatte ich um 12:00 Uhr ein Meeting mit Astrids Cousine. Welche im Commerzbakntower hier in Frankfurt arbeitet. Der Tower hat 50 Stockwerke und der Fahrstuhl zieht ganz schön an. Also, der Reihe nach: Ich bin dahin und habe mich in der Lobby an den Wegweiser gestellt, damit wir uns irgendwie treffen, da wir uns nicht kannten. Hat geklappt, und dann sind wir in der Vorhalle speisen gewesen. Da ist ne riesige Kantine mit mehreren Abschnitten verschiedenster Speisen (Vor-, Nach- und Haupt-) und sone Restaurantart und ne Bar! Und alles recht eng, wenn sich der Tower da zum lunschen trifft. Nachdem wir dann einen Platz geunde haben haben wir uns so ein bisschen näher kennen gelernt und uns ganz nett unterhalten. Die Bänker sind schon ein recht tristes Völkchen, da hab ich manchmal ganz schön schwarz gesehen.
Neben uns saßen zwei Herren die sich über irgendwas in einer anderen Sprache unterhielten. Irgendwann hat sich dann der neben mir an mich gewandt und fragt/verlangte den Igel. In der Zeit, in der ich noch überlegte, was denn nun ein Igel ist (das ist ein Tier mit Stacheln aufm Rücken, aber das gabs da nicht auf dem Tisch) hatte Gabi schon den Pfefferstreuer weitergereicht. Ja, Hallo! Wenn da in der Mitte ein Zahnstochhalter in runder Form gestanden hätte mit Stochers drin, da könnte ich den Vergleich mit einem Igel ja noch verstehen! Aber bei einem Pfefferstreuer? Na gut, der war rund, etwas bauchig..... Es war auf jeden Fall eine Erfahrung. Und wenn ich irgendwann noch mal da Essen sollte, weiß ich Bescheid! Die Erfahrung kann mir keiner nehmen!
Nach dem Essen sind wir dann nach Oben zum Kaffeetrinken gefahren in den 35.Stock! Vorher habe ich noch ne Tageskarte bekommen, damit ich durch das Drehkreuz auch durch gelassen wurde. Alles recht sicher da.
Heute war es zwar etwas trübe draußen, aber es war trotzdem sehr interessant und hoch. Man konnte halt nicht so weit gucken, aber in die Tiefe um so besser. Sie hat mir dann auch noch gesagt, dass es möglich ist eine Führung durch das Gebäude mitzumachen. Eine Karte zum anmelden hab ich mir auch schon eingesteckt. Wer möchte, ist herzlich willkommen!

Morgen schreibt Paul seine letzte Klausur, wer heute abend hier noch vorbeischaut, darf gerne für ihn beten!
Am Mittag fahren wir dann nach Herrnhut, wo am Freitag ein Belegschaftskaffetrinken statt findet. Und ich darf dafür die Kuchen backen. Sehr schön!
Im Moment bin ich noch am packen. Was man so alles mitnehmen will und muss....

Es ist jetzt nach 20:00 PM. Vielleicht ist alles geklärt und neu gemacht auf dem Blog. Mal sehen.
In den nächsten Tage werde ich vielleicht keine Zeit und keine Möglichkeit haben weiter zu schreiben, aber irgendwann bin ich auch wieder blogig. In diesem Sinne allen meinen Lesern Gottes Segen!

Sonntag, Februar 05, 2006

Umzug und tiefsinniges

Gestern haben Paul und ich unserer Chorleiterin Uri und ihrer Freundin beim Um- und Einziehen in ihr neues Domizil geholfen. Da beide Koreanerinnen sind waren auch die anderen Helfer Koreaner. Eine sehr interessante Erfahrung! Auf jeden Fall hatten wir unseren Spaß und es war lustig. Wir drei Frauen mussten einmal mit der U-Bahn fahren, da in den Autos kein Platz mehr war. Und worüber unterhalten sich Frauen wenn sie unter sich sind? Natürlich über die Kleidung und wo man shoppen geht und für wie wenig Geld man dies und das gekauft hat. Uri hat mir dann von ihrer Jacke erzählt, die sie für wenig Geld erstanden hat. Und das alles auf Koreanisch. Dann fühlt man sich doch direkt in der Familie aufgenommen, oder?
Es war schon interessant!
Am Abend waren wir dann echt fertig. Zwei Umzüge in einer Woche!

Eben war ich noch auf Friedels Blog und habe versprochen einen Kommentar zum Thema Mann und Reife abzugeben. Mal sehen was mir dazu einfällt:

(es sind jetzt einige Minuten verstrichen in denen ich mir gedanken darüber gemacht habe was und wie ich es am Besten schreibe, und ich muss sagen, dass es doch schwerer ist als ich dachte.)

Eigentlich kann ich nur über meine Erfahrungen berichten, wie ich zu der "Reife" und dem Mann gekommen bin und was das mit mir und meiner Persönlichkeit und dem Wirken Gottes in meinem Leben zu tun hat.
Aber eigentlich kann ich jedem empfehlen der verzweifelt einen Partner sucht oder ersehnt, dass es Gott allein entscheidet wann die Zeit reif ist. Lasst euer Denken und Handeln nicht davon bestimmt sein den Partner fürs Leben zu finden. Wenn man sich zuviel damit beschäftigt nimmt es mehr Raum in Herz und Gedanken ein als der Platz für Gott.
Gut, manche sagen sich dass ich gut Reden habe, denn schließlich ging es bei mir auch alles super schnell, aber ich habe es eben am eigenen Leib gemerkt.)
Meine Geschichte dazu:
Ich hatte, bevor ich Paul kennen lernte, eine zweijährige Beziehung. Sicher denkt ihr "klar, sie hatte wenigsten eine Beziehung= festen Freund" aber, es war keine Beziehung die Gott in irgendeiner Weise gesegnet hat (außer dass er mich trotzdem noch liebte und vor allzu großen Fehltritten bewahrte). An dem Tag (eigentlich im gleichen Atemzug), an dem Ex und ich "geklärt" hatten dass wir ein Paar sind ist mir der Gedanke voller Schuldbewusstsein durch den Kopf gejagt "Du hast gar nicht Gott gefragt, was Er zu dieser Beziehung sagt! Ob es ihm recht ist!" Trotzdem habe ich mich nicht weiter um diesen Gedanken gekümmert und die Beziehung durchgezogen. Ja, ihr werdet vielleicht sagen "Soetwas werde ich nie tun". Aber ihr müsst wissen, das ich gerne einen Freund haben wollte, da meine beste Freundin schließlich auch schon einen festen Freund hatte, und sie war Jünger als ich! Und man möchte ja (wenn man nicht genug Selbst- bzw Gottesbewusstsein) hat auch anerkannt werden. Nachdem ich mich endlich dazu durchringen konnte mich vom Ex zutrennen (weil die seelischen Verletzungen zu groß wurden und ich wirklich mehr von Gott in meinem Leben haben wollte) sind dem drei Monate sehr enger Beziehung zu Gott gefolgt. Ich habe Fehler gemacht und haben daraus gelernt = ich bin in diesem Bereich reifer geworden.
Was wichtig ist: Prüfe dein "Warum ich eine Beziehung will"! Gebe dein Sehnen an Gott ab (ich weiß, dass es schwer ist wenn alle um dich rum in guten Beziehungen leben) und über lasse Gott die Kontrolle.
Schwerer getan und leicht gesagt, aber man kann Gott nicht mit einem "Ich fühle/ ich bin reif für eine Beziehung" beindrucken. Und wer weiß, vielleicht lebt deine Partnerin noch in einer Beziehung, die nicht die Richtige ist, oder ihr seid euch noch nicht begegnet, weil das Meeting noch nicht statt gefunden hat?!

Reife ist ein Prozess, der wohl immer andauern wird, aber jede Erfahrung bringt ein bisschen mehr Reife.
Außerdem soll ja nicht nur eine einzige Person von Erfahrungen und Reife profitieren, sondern es gibt auch noch andere Menschen in unserem Umfeld, die von uns lernen sollen und können. Und Reif genung für Irgendwas ist man immer hinterher. Vorher schmeißt man das Herz voran und alles andere folgt. Vertrauen auf Gott ist das Beste. "Werft euer Vertrauen nicht weg..."

Ansonsten: -Wie der Mann zu sein hat: Groß, stark, männlich, stur, egoistisch, weiß alles besser, frau muss ohne Verstand ihn bewundern, hat keine Fehler, kann keine Gefühle zeigen, leugnet Gefühle der Frau, ist ehrgeizig, setzt sich über alles, hat immer Recht, weiß alles besser, kann nicht kommunizieren, macht Frau vor Freunden schlecht, kommt nicht zu Rendevouz, ist nicht romantisch, bringt keine Blumen (außer beim ersten Treffen).
Nun, das könnte doch der verbreitesten Meinung wie der Mann ist treffen.
Also wenn du so werden willst (Friedel) dann hast du noch einiges an Dir zu tun. Da ist wahrscheinlich eine Geschlechtsumwandlung am einfachsten:-))
Ich mag dich so wie du bist. Großartig und von Gott ganz doll geliebt! (Das gilt für jeden Singelleser:-))

Freitag, Februar 03, 2006

Es ist der Tag vieler Geburtstage

Ich gratuliere allen Geburtstagskindern, die da sind meine Mama, meine kleine Nichte Lotte (hat die kleene Lotte auch heute Geburtstag?) und eine ehemalige Komilitonin, der ich noch eine elektronische Geburtstagskarte schreiben muss. Sie hat ja noch zwei Stunden lang Geburtstag.

Gestern Abend war eigentlich Chor, aber unsere Chorleiterin (Uri Joy Song; Koreanerin(ich finde ihren Namen sehr schön)) zieht um. Somit fiel der Chor aus. Und da ich nichts vor hatte am Abend habe ich ihr meine Hilfe angeboten beim Klamotten in die Kisten packen. Das war sehr interessant und sehr gut: Arbeitszeit von 20.00 Uhr bis um 02:00 Uhr. Neben netten Gesprächen und einem Essen bei Mäcus haben sich einige Klischees bewahrheitet: Frauen haben viele Schuhe (ist das zu allgemein?). Ich weiß das ich viele Schuhe habe, aber wie bezeichnet man viel zu viele Schuhe. Eigentlich hat Gott uns zu wenig Füße gegeben. Traurig, dass man nur zwei Schuhe anziehen kann und nicht mehrere Paare auf einemmal. Dann würde man sich nicht so schuldig fühlen wenn einige Paare ungenutzt in der Ecke stehen.

Ansonsten sind mir gerade drei weitere Gedanken verloren gegangen, die ich noch mittteilen wollte. (Werde ich alt?)
Ahhh, einer kehrt gerade zurück. Ich hatt Uri mehrere male angeboten ihr zu helfen, und das ich das auch gerne tun würde. Irgendwann hat sie es dann auch angenommen (nicht das ich aufdringlich wurde) aber das war doch wieder typisch Mensch.
Wie oft sagen wir etwas, weil wir denken der andere erwartet das jetzt oder weil uns die höfliche Arschkriecherei dazu anhält oder weil wir meinen dass unsere christliche Nächstenpflicht angesprochen ist. Letztendlich ist es aber doch so, dass wir Hilfe anbieten, aber oft nicht dahinter stehen und damit rechenen, dass der andere sich doch eh zieren wird unsere Hilfe anzunehmen. (wenn er es dann aber doch mal tut?)
Was ich eigentlich sagen will: Lasst unsere Worte mit unserem Wollen und Helfen in Einklang sein und auch lernen Hilfe anzunehmen ohne Getue und Geziere!
Ich denke wir sind alt genug um zu wissen was wir sagen und was wir dem anderen geben können.
Es steht nichts auf dem Spiel. Gott wird uns nicht besser finden und Pluspunkte auf einem Himmelskonto wird es auch nicht geben.
Also wozu sich verkrampfen und unecht sein?? Außerdem kann man auch viel Spaß haben:-)

Mittwoch, Februar 01, 2006

Die Müh und Not mit meinem Namen

Ich habe anscheinend doch zu viel "Jasmin" verwendet beim Einrichten meines Benutzers. Irgendwie wusste ich nicht mehr mit welchem Namen ich mich einloggen musste. Das hat mich allerdings nicht davon abgehalten zwei volle Tage nicht in meinen Blog zu schreiben. Irgendwie vergehen die Tage schnell, auch wenn man nicht viel bis gar nix zu tun hat. Bis auf das bischen Haushalt (bei einer 40qm Wohnung ist das wirklich nicht viel), trotzdem brauche ich meistens ne Stunde um das Bad zu putzen obwohl das nur drei qm hat. Vielleicht mache ich irgend etwas falsch? Bin ich zu pedantisch? Mir kommen ernste Zweifel an meiner Putzmethode.

Am Samstag haben wir Freunden bei ihrem Umzug von Frankfurt nach Altenhundem geholfen. Um sieben aufgestanden und um kurz vor Mitternacht ins Bett gefallen. Nagut. Davon gehen noch Mittagspause in Form von zwei Stunden Autofahrt und eine dreistündige Zugfahrt weg. Aber es war trotzdem anstrengend. Der Sonntag wahr von Muskelkater geprägt.

Heute habe ich die restlichen Zutaten für eine Lichterkette gekauft, die ich meiner Mutter zum Geburtstag schenken will. Ich denke, da werde ich mich morgen mal dransetzen und meine ersten Versuche mit Modellierfilz machen.

Gestern habe ich eine Adresse aus einem meiner alten adressbücher (tatsächlich, es war/ist ein Buch; das mit Ding mit Seiten) gesucht, und habe das gefunden, was ich nicht suchte und weil ich nicht fand, was ich suchte, schaute ich im elektronischen Telefonbuch nach und habe auch gleich überprüft, ob die Adresse von dem was ich nicht suchte noch aktuell ist. War nicht, aber das Internet weiß trotzdem alles. So mit habe ich eine Adresse die ich demnächst mal anschreiben werde, ob sich auch die Person die ich suche hinter der Adresse verbirgt. Wenn ja, dann hätte ich den Kontakt zu einer sehr altern Freundin hergestellt. Ähm, also die Freundin ist nicht alt, nur so alt wie ich (bin ich alt?) Aber kennen tu ich sie schon seit der vierten Klasse, oder seit der Dritten; und nach der vierten trennten sich unsere Wege.
Aber wer das nicht toll, wenn das klappt? Ich bin guter Hoffnung. (Nein! Nicht so wie ihr denkt!!)

Ansonsten erfreue ich mich an den deutschsprachigen Blogs meiner lieben Verwandtschaft. Das englische ist nicht so mein Fall. Ich verstehe einfach zu wenig. Außer die selbstgemachte Marmelade:-)